Service Requests standardisieren: Die Voraussetzung für Automatisierung
Viele Service Requests sind in der Umsetzung immer gleich.
Viele Service Requests sind in der Umsetzung immer gleich.

Viele Service Requests folgen in der Umsetzung immer dem gleichen Ablauf. Trotzdem sind sie häufig nicht standardisiert – Benutzer:innen beschreiben ihr Anliegen im Freitext, Informationen fehlen oder müssen nachträglich erfragt und ergänzt werden.
Das Ergebnis:
Wenn Service Requests effizient bearbeitet oder gar automatisiert werden sollen, ist Standardisierung der erste Schritt.
Der Weg dahin:
Nicht jeder Service Request eignet sich sofort für Standardisierung.
Der sinnvollste Ansatz ist eine einfache Pareto-Analyse:
→ Genau diese Requests sind die besten Kandidaten für Standardisierung.
Typischerweise gehören dazu zum Beispiel:
Hier entsteht der größte Hebel für Effizienz.
Ein häufiges Problem vieler Service Requests ist der hohe Anteil an Freitext.
Beispielsweise: „Der neue Kollege benötigt die Software …“
In klassischen ITSM-Tools verhindert Freitext Standardisierung, Workflowlogik und Automatisierung.
→ Definiere also klar: welche Informationen werden tatsächlich für die Bearbeitung benötigt?
Typische Beispiele für eine Softwareanforderung sind:
Wenn diese Informationen klar definiert sind, kann das Request-Formular entsprechend aufgebaut werden.
Im nächsten Schritt wird das Request-Formular überarbeitet.
Alle Informationen mit festen oder bekannten Werten sollten nicht mehr als Freitext erfasst werden, sondern über Auswahl-Felder, wie:
→ Dadurch wird sichergestellt, dass nur noch gültige und standardisierte Informationen übermittelt werden.
Einige Informationen lassen sich direkt aus bestehenden Daten in der CMDB beziehen, z.B.:
Speziell für Softwareanfragen empfiehlt sich eine vordefinierte Auswahlliste.
Eine kurze Begründung darf weiterhin als Freitextfeld bestehen bleiben.
Prüfe für jedes Feld im Formular die Anforderungen an die Datenqualität mit folgenden Fragen:
So vermeidest du mögliche Fehler in einer späteren Automatisierung.
Sobald alle Informationen strukturiert vorliegen, kann der eigentliche Workflow gestaltet werden.
→ Frage dazu: wer benötigt wann welche Informationen?
Am Beispiel einer Softwareanforderung besteht der Workflow häufig aus diesen drei Schritten:
Je nach Aufgabe sind möglicherweise verschiedene Teams involviert, die einzelne Aufgaben entweder parallel bearbeiten können oder diese aufgrund von Abhängigkeiten sequenziell bearbeiten müssen.
Wenn Service Requests auf diese Weise standardisiert sind, entsteht ein entscheidender Vorteil:
Die eingehenden Informationen sind vollständig, konsistent und können maschinell verarbeitet werden.
Damit wird Automatisierung überhaupt erst möglich.
Typische Automatisierungsschritte könnten zum Beispiel sein:
Ohne standardisierte Informationen bleibt der Service Desk eine manuelle Bearbeitungsstelle.
Mit standardisierten Requests wird er zum Ausgangspunkt für skalierbare Serviceprozesse.
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